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ROSTOCK-ROUTER 12 Gut gegessen? Dann bietet sich ein kleiner Spaziergang dorthin an, wo alles begann: Nur wenige Minuten vom UNSER BIER entfernt liegt das älteste Viertel Rostocks – mit schmalen Gassen, historischen Speichern und überraschender Kunst. Über die Ampelkreuzung geht es die Wendenstraße hinauf bis zur Petrikirche. Das älteste Viertel der Stadt liegt vor dir. Im Jahr 1165 wurde Rostock erstmals erwähnt, 1218 das Stadtrecht verliehen. Von der Petrikirche ging in Rostock die Reformation aus, als 1523 Herzog Heinrich V. den Kaplan Joachim Slüter mit der evangelischen Predigt beauftragte. Das Slüter-Denkmal an der Stadtmauer zeugt davon. Sehenswert sind rund um den Alten Markt vor allem die schmalen Häuser entlang der Stadtmauer, die vielen Handwerkern und Künstlern Domizil geben. Schmale Gassen mit Kopfsteinpflaster laden zum Bummeln und Bestaunen alter Speicher und Kaufmannshäuser ein. Zu den Adressaten im historischen Stadtviertel gehört am Amberg 13 der Kunstverein zu Rostock, der auf eine lange Geschichte zurückblicken kann. 1840 gründeten Ärzte, Juristen und Kaufleute den Verein, der mit seinem bürgerschaftlichen Engagement bis in die 1930er-Jahre hinein den Grundstein für die heutige Sammlungs- und Museumslandschaft legte. In der Galerie werden zeitgenössische Positionen der Bildenden Kunst sowie Werke aus der langjährigen und stetig wachsenden Sammlung präsentiert. Neben wechselnden Ausstellungen gehören Künstlergespräche, Vorträge und Konzerte zum Programm. Hoch hinaus: der Turm der Petrikirche Lust auf etwas Besonderes? Stylische und trendige Wohnideen, Kunst, Schmuck sowie ausgesuchte Designermode lassen sich im „Kontor“ in der Mühlenstraße 12 entdecken. Der Concept-Store lädt zum ausgiebigen Stöbern ein. Die hochwertigen Möbel werden durch Teppiche, Bilder, Lampen, Vasen sowie außergewöhnliche Wohnaccessoires ansprechend in Szene gesetzt. „Wir möchten mit unseren individuellen Gestaltungsideen inspirieren und dazu anregen, eigene Träume vom Wohnen und Leben zu verwirklichen“, sagt Inhaberin Karin Kempchen. Die Rostockerin führt den stilvoll gestalteten Laden in der Östlichen Altstadt seit vielen Jahren gemeinsam mit ihrer Tochter Anne. „Bei uns findet jeder etwas Besonderes, egal ob langjährige Stammkunden oder Urlauber, von denen nicht wenige beim nächsten Besuch in der Hansestadt- und Universitätsstadt wieder vorbeischauen.“ Er ist nicht zu übersehen, der markante Turm der Petrikirche. Er schmückt die älteste und mit 117 Metern höchste Kirche der Hansestadt. Generationen von Seefahrern diente sie als wichtige Landmarke. Bei einem Luftangriff 1942 wurde die Kirche samt Turm und Innenausstattung zerstört. Erst 1994 gelang es aus Städtebaufördermitteln und Spenden den kupferbeschlagenen Turm neu aufzusetzen, so dass St. Petri wieder weithin als Wahrzeichen sichtbar ist. Mit der Neugestaltung des Dachstuhls wurde in 45 Meter Höhe eine Aussichtsplattform geschaffen, die über 195 Treppenstufen oder einen Aufzug erreichbar ist und bei klarem Wetter einen weiten Blick über die Stadt hinweg gestattet. Kunstverein zeigt Ausstellungen in Galerie Amberg 13 Ein Spaziergang durch Geschichte und Kunst Fotos (3): Anette Pröber Wohnambiente und Lebensart im „Kontor“

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